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Kapitel 7

KENNE DEINE WURZELN

Der Ursprung von Porsche Design ist eine Uhr. Als radikale Neuinterpretation eines Zeitmessers vereinte der Chronograph I aus dem Jahr 1972 alle Elemente der bis heute bestehenden Designidee des Gründers: Funktionalität und Beständigkeit durch reduzierte Formensprache. Und er steht für die enge Verbindung zum Mutterhaus Porsche.
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Die Wiederauflage des Chronograph 1 aus dem Jahr 1972 von Porsche Design ist auf 500 Uhren limitiert.

Das Design des Originals wurde unter Verwendung modernster Technik detailliert nachempfunden.
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Zum 50. Jubiläum von Porsche Design hat das Team der Porsche Classic Werksrestaurierung einen 911 S 2.4 Targa von 1972 aufwendig restauriert und in Anlehnung an das moderne Sondermodell neu interpretiert. Das Ziel der Experten mit Sitz in Stuttgart ist die Pflege
und der Erhalt historischer Porsche Fahrzeuge. Sie haben jahrzehntelange Erfahrung in dieser Arbeit und Kunst. Das macht sich nun auch bei diesem speziellen Targa bezahlt. Das Unikat zitiert wesentliche Elemente des Chronograph I.

So sind Exterieur und Interieur in Schwarz gehalten. Die klassischen Fuchsfelgen sind eloxiert. Und wie beim modernen Sondermodell ist der Targa-Bügel in Platinum (seidenglanz) lasiert, und am Heck ist eine »50 Jahre Porsche Design«-Plakette mit Faksimile- Unterschrift von Ferdinand Alexander Porsche angebracht. Im Innenraum des Unikats bilden karierte Flächen einen Kontrast zur schwarzen Lederausstattung und schlagen so gleichzeitig eine Brücke zum modernen Sondermodell. Der Stoff mit klassischem Karomuster in schwarz und grau findet sich etwa in den Türverkleidungen, den Mittelbahnen der Sitze sowie im unteren Bereich der Instrumententafel.
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Mitunter die größte Herausforderung bei der Restaurierung war das Fahrzeuginterieur: Modernes Material trifft auf historische Geometrie. Stärke und Dehnbarkeit des aktuellen Stoffs erschwerten die Verarbeitung auf dem 50 Jahre alten Gestühl. Dank des erfahrenen Sattlers im Team der Werksrestaurierung konnte diese Herausforderung mit Hilfe von Schablonen und Musterteilen erfolgreich gemeistert werden.

Zum Abschluss führt Porsche Classic bei jeder Restaurierung als Qualitätssicherung selbst die finale Erprobung auf der Straße durch – auch bei diesem Klassiker. Und so schuf die Porsche Classic Werksrestaurierung der Porsche AG ein Unikat, das Ursprung und Moderne miteinander verbindet und zugleich die Handschrift von Ferdinand Alexander Porsche trägt.
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»Beim 911er sind die grundsätzlichen Proportionen, also das Porsche typische Breiten-Höhen- Verhältnis, die schnell abfallende Flyline sowie die Seitenfenstergrafik, grundlegende Elemente des ikonischen Erscheinungsbilds.
«

MICHAEL MAUER, CHEFDESIGNER BEI DER PORSCHE AG
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Anfang der 1970er Jahre erhielt Professor Ferdinand Alexander Porsche von der Porsche AG den Auftrag, eine Uhr für Jubilare zu entwickeln.

Damals hatte er das Unternehmen bereits verlassen, die Verbundenheit
war aber geblieben. Wie beim 911er war sein Entwurf radikal auf die Funktion ausgelegt. Was muss eine Uhr vor allem leisten? In jeder Situation, und sei sie noch so verworren, sollte die Zeit einwandfrei ablesbar sein. Deshalb entnahm F. A. Porsche die Idee zur Gestaltung des Chronograph I dem Dashboard des Porsche 911, den er mit seinem Team Anfang der 1960er Jahre gestaltet hatte, indem er den Look und die Funktion der Armaturen auf die Uhr übertrug – basierend auf den Erfahrungen im Extremeinsatz bei Autorennen, etwa den 24 Stunden von Le Mans, bei denen die bislang eingesetzten Instrumente nicht unter allen Umständen klar zu erkennen waren.

Streulicht und Reflexionen machten es schwierig, Geschwindigkeit oder Umdrehungen abzulesen. »Deswegen wollte F. A. Porsche beim Dashboard für mehr Kontrast sorgen«, sagt Gerhard J. Novak, General Manager Porsche Design Timepieces. Er legte das Armaturenbrett mit schwarzem Filzteppich aus, die Zifferblätter wurden mattschwarz, die Indizes strahlend weiß, die Zeiger weiß und rot. Die Ablesbarkeit verbesserte sich erheblich.

Bis heute sind die Armaturen des 911er in Mattschwarz gehalten. Der Chronograph I ist ihr Abbild. Mattschwarzes Zifferblatt, fluoreszierende weiße Indizes, weiße Zeiger und ein prägnanter roter Sekundenzeiger.
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GERHARD J. NOVAK, GENERAL MANAGER PORSCHE DESIGN TIMEPIECES

»Anfang der 1970er Jahre waren die neuen Quarzwerke im Trend. Doch für F. A. Porsche kamen sie nicht infrage, weil sie nicht langlebig waren.«

Man muss die Batterie wechseln, und wenn man keine zur Hand hat, bleibt die Uhr einfach stehen. Für F. A. Porsche war klar, dass eine hochwertige Uhr ein mechanisches Werk hat. Er stellte sich gegen den Zeitgeist und lag damit komplett richtig.
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1972 war dieses Design eine Revolution. Komplett schwarze Uhren hatte es bis dahin nicht gegeben.

Der Spott ließ nicht lange auf sich warten: Wo sollte man diese Uhr denn tragen? Auf Beerdigungen? Nun ja, auf Rennstrecken zum Beispiel! Unter Motorsportlern war der Chronograoph 1 wegen seiner herausragenden Ablesbarkeit auch in herausfordernden Situationen äußerst beliebt, und schon bald wollten auch 911er-Fahrer ihn besitzen.

Für Gerhard J. Novak eine logische Konsequenz von F. A. Porsches Ansatz: »Er hielt fest, dass der Chronograph I eine Uhr für 911er-Fahrer sei.« Letztlich hat sich F. A. Porsches radikaler Entwurf durchgesetzt.
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»Heute gibt es schwarze Uhren bei nahezu jedem Uhrenhersteller«, sagt Gerhard J. Novak.

Die enge Verknüpfung von Porsche Design und Porsche existiert bis heute – und ist um so stärker, seit Porsche Fahrer zu ihrem individuell konfigurierten Wagen die passende Uhr fertigen lassen können.

Seit 2014 betreibt Porsche Design eine eigene Uhrenmanufaktur im schweizerischen Solothurn, um den mannigfaltigen Wünschen der Kunden gerecht zu werden. In einer Standard-Serienproduktion könnte man diese exklusiven Vorlieben nur schwer umsetzen. Beim Aufbau der Manufaktur halfen Ingenieure von Porsche, die über lange Erfahrung in der Herstellung individuell abgestimmter Produkte verfügen. Seit den späten 1970er Jahren kann man seinen Wagen nach Sonderwünschen gestalten. Porsche verfeinert dieses Angebot bis heute immer weiter, mittlerweile sogar bis zum Schlüssel. Die Ingenieure wussten also, wie die Prozesse und Methoden einer solchen Produktion aufgebaut sein müssen.

Seit der Gründung der Manufaktur können Porsche Kunden aus mehr als 1,5 Millionen Konfigurationen für ihre Uhr wählen, können die Farbe und die Materialien ihres Sportwagens in ihre Uhr einarbeiten lassen.
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»Jede Uhr wird von uns einzeln hergestellt, keine gleicht der anderen«

sagt Gerhard J. Novak. Die Designer, Ingenieure und Uhrmacher von Porsche Design haben sich der Neuauflage des allerersten Produkts der Marke aus dem Gründungsjahr angenommen und den auf nur 500 Stück limitierten Chronograph 1 – 1972 Limited Edition kreiert, der aus Anlass des 50-Jahre-Jubiläums der Marke erscheint.
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Diese Uhr greift die Spezifika des Originals auf: Zifferblatt, Krone, Schließe und Gehäuseboden gleichen dem Vorbild und tragen das historische Porsche Design Logo. Allerdings sind Gehäuse und Armband nicht wie damals aus Edelstahl, sondern zur Gänze aus dem extrem robusten und hautfreundlichen Material Titan gefertigt. Tachymeterskala und Datumsanzeige sind in der 1972er Schrift gehalten, die Zeiger haben die unverkennbare rechteckige Form der originalen Stabzeiger.

Auch das Innenleben der Uhr ist natürlich auf dem neuesten Stand: Die Jubiläumsedition wird vom Porsche Design Chronographen-Kaliber mit COSC Zertifizierung, dem WERK 01.140, angetrieben und garantiert somit maximale Präzision. Auch das Uhrwerk des zweiten Jubiläumsmodells, des Chronograph 1 – 911 Edition 50 Jahre Porsche Design, ist technisch herausragend. Die Uhr wird vom COSC-zertifizierten Porsche Design Flyback Chronographen-Kaliber, dem WERK 01.240, angetrieben, das mit dem Flyback-Mechanismus das Stoppen, Nullstellen und Starten von aufeinanderfolgenden Zeitintervallen in einem Vorgang gestattet.
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MICHAEL MAUER, CHEFDESIGNER BEI DER PORSCHE AG

»Gerade die Balance zwischen neuen und traditionellen Designelementen ist für uns eine große Herausforderung, die das Team immer wieder aufs Neue meistert.«

Den exklusiven Aufzugsrotor kann man durch den Saphir-Glasboden betrachten. Er ist in der Form des Turbo S Rades gestaltet, in Platinum (Seidenglanz) lackiert und nimmt damit die Ausführung des von Porsche anlässlich des Jubiläums aufgelegten Sondermodells 911 Targa 4 GTS Porsche Design Edition auf. Das von Porsche Design geschaffene Prinzip des »Sportwagens am Handgelenk« erreicht damit einen neuen Höhepunkt.

Seit 2020 gibt es diesen Weg auch umgekehrt, vom Handgelenk in den Sportwagen. Bei der Sport Chrono Collection können Kunden aus sieben Uhrenmodellen wählen, die Elemente von Porsche Fahrzeugen integrieren, etwa das Porsche Interieurleder bei den Uhrenbändern. Neben der Armbanduhr kann man eine im Aussehen identische, aber größere Borduhr für das Armaturenbrett seines Wagens erhalten. So kehrt die als Chronograph I dem Porsche 911 entnommene Uhr wieder zurück ins Auto. Und die Allianz zwischen Porsche Design und Porsche ist noch einmal enger geworden.

Porsche 911 Edition 50 Years of Porsche Design

NEFZ: Kraftstoffverbrauch, kombiniert: 10,7–9,9 l/100 km
CO2-Emission, kombiniert: 243–227 g/km
WLTP: Verbrauch, kombiniert: 11,3–10,8 l/100 km
CO2-Emission, kombiniert (WLTP): 257–245 g/km

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“  (https://www.dat.de/leitfaden/LeitfadenCO2.pdf) entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei DAT  (Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern) unentgeltlich erhältlich ist.