CEO Dr. Jan Becker und CDO Roland Heiler

Interview

Zukunft entsteht jetzt

Seit seinen Anfängen steht Porsche Design für präzise entworfene, funktionale Produkte von höchster Qualität. Wie man diese Tradition erhält und zeitgleich am Puls der Zeit bleibt und warum es für das Unternehmen keine Limits gibt, erklären CEO Dr. Jan Becker und CDO Roland Heiler im folgenden Gespräch.
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Herr Becker, Herr Heiler, um als Unternehmen über Jahrzehnte erfolgreich zu sein, muss man wissen, welche Werte man vertritt. Welche sind das bei Porsche Design?

BECKER: Mit Sicherheit stehen wir leidenschaftlich für das perfekte und vor allem zeitlose Design ein. Hochwertige sowie innovative Materialien sind für uns unabdingbar. Und ein fein austariertes Gleichgewicht zwischen Design auf der einen und Funktionalität auf der anderen Seite ist eine einzigartige Eigenschaft von Porsche Design.

HEILER: Es war eine Maxime von Professor Ferdinand Alexander Porsche, dass die Produkte so wenige rein dekorative Elemente wie möglich enthalten. Unsere Kreationen sollen Lebensbegleiter sein, und sind nicht schnelllebigen Modeströmungen oder Trends unterworfen. Die Formen sind einfach und klar und in der Verarbeitung sehr präzise und auf höchstem Niveau.
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BECKER: Das Prinzip, Dinge immer wieder infrage zu stellen und nach der bestmöglichen Lösung zu suchen, ist klare Maxime und Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Deshalb gelingt uns, denke ich, die Verbindung zwischen Tradition und Innovation. Wir sind uns der Verantwortung unseren Gründungswerten gegenüber bewusst, bleiben dennoch immer offen für Neues.

Können Sie ein Beispiel für dieses Prinzip geben?

HEILER: Dieses Prinzip erkennt man zum Beispiel daran, wie F. A. Porsche damals über das Design und Material von Uhren nachgedacht hat. In den 1970er Jahren wurden bevorzugt Edelstahl, Gold und Silber in der Uhrenbranche verarbeitet. Das Material bestimmte die Farbigkeit. Der von F. A. Porsche erdachte Chronograph I war aber schwarz, was damals vollkommen neu und ungewöhnlich war. Er wählte gerade diese Farbe, weil dadurch das Dashboard eines Porsche Sportwagens zitiert wurde, dessen in Schwarz gehaltenen Anzeigen vom Fahrer auch in Extremsituationen gut ablesbar blieben. Das sollte auch für die Uhr gelten. Außerdem dachte er schon damals darüber nach, welches Material noch geeigneter wäre als beispielsweise Edelstahl. Es sollte leicht sein, nicht mit dem Körper reagieren, also antiallergisch und trotzdem widerstandsfähig sein. Und so kam der Werkstoff Titan ins Spiel, der 1980 mit dem Titan-Chronographen erstmalig zum Einsatz kam. Die Verarbeitung von Titan war allerdings äußerst diffizil, die damaligen Werkzeuge verschlissen schnell, aber F. A. Porsche bestand aufgrund der besonderen Eigenschaften auf dessen Verwendung. Heute sind alle unsere Uhren aus Titan. Damals war es eine Pioniertat.

BECKER: Der Chronograph I ist übrigens immer noch mein Lieblingsobjekt von Porsche Design. In ihm vereinen sich unsere Werte geradezu perfekt. Damals war diese Uhr absolut neuartig in der Gestaltung, und sie war technisch innovativ. Ihr Design wirkt bis heute auf der Höhe der Zeit.
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Um ein solches zeitloses Design auch heute noch zu entwickeln, braucht es eine gewisse Atmosphäre und Offenheit im Unternehmen.
Wie ermöglichen Sie
die Ihren Mitarbeitern?

HEILER: Wir versuchen, im Designstudio maximale Freiheiten zu schaffen – ein gutes Beispiel sind die Arbeitszeiten. Für Designer ist ein gewisser Freiraum für kreative Ideen sehr wichtig. Manche Designer haben ihre besten Ideen in den Abendstunden, andere morgens beim Kaffee. Wir schauen deswegen eher auf das Resultat der Arbeit und nicht darauf, wann eine Idee entsteht. Auch mit welchen Methoden sie zum Ziel kommen, ist erst einmal nicht so wichtig. Bis vor Kurzem war bei uns noch ein Designer tätig, der mit F. A. Porsche zusammengearbeitet hat. Er hat wenig gezeichnet, sondern sofort auf die alte Art Modelle gebaut. Auf seinem Schreibtisch herrschte das kreative »Chaos«. Überall Tesa, Draht, Karton, Papier, aber er hat bis zuletzt unglaublich aufregende Produkte entwickelt.

BECKER: Diese Freiheit erfordert natürlich ein gewisses Maß an Eigenverantwortung. Unsere Mitarbeiter müssen ohnehin oft ein breites Feld abdecken, sind nicht nur verantwortlich für eine kleine Sparte. Produktmanager sind bei uns zum Beispiel nicht nur für die Entwicklung des Produkts zuständig, sondern sie machen sich auch über dessen Wirtschaftlichkeit Gedanken, welche Kundenbedürfnisse, welchen Business Case es erfüllen soll. In den letzten Jahren hat das Thema mobiles Arbeiten an Bedeutung gewonnen.
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Glauben Sie, dass Sie in ein paar Jahren noch Büroräume haben werden?

BECKER: Die werden wir auf jeden Fall noch haben. Ich denke nicht, dass man Produkte weiterentwickeln und neu entwerfen kann, wenn man gar nicht mehr zusammenkommt. Man muss das Modell physisch sehen, muss es in der Hand halten, muss es spüren. Das geht remote nur bedingt. Außerdem ist es für die Kollegialität, für den Zusammenhalt, für das gemeinsame Marschieren in die Zukunft unerlässlich, dass man sich persönlich sieht und austauscht. Diskussionen laufen über digitale Kanäle einfach anders ab, als wenn man sich wirklich ins Gesicht schaut. Es gibt oft weniger Wortmeldungen, weniger Austausch.

HEILER: Natürlich kann man gewisse Dinge auch remote machen, und man kann sich wunderbar mit Mitarbeitern austauschen, die sich in anderen Ländern befinden. Aber vor allem im Designprozess braucht es die Face-to-Face Diskussion, das können auch all die digitalen Tools, die wir nutzen, nicht gänzlich ersetzen. Zudem spielen physische Modelle für unsere Designqualität nach wie vor eine große Rolle. Über digitale Anwendungen lassen sich heutzutage sehr viele Themen weit vor dem ersten Prototyp visualisieren – dennoch bleibt das menschliche Auge am realen Modell das entscheidende Kriterium. Trotzdem haben diese Tools Ihre Arbeit ziemlich verändert und werden es weiter tun.

»UNSERE KREATIONEN SOLLEN LEBENSBEGLEITER SEIN UND SIND KEINEN TRENDS UNTERWORFEN«

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HEILER: Das ist schon richtig. Von den Werkzeugen, die es heute gibt, haben wir als Jungdesigner geträumt. Wir mussten die Fahrzeuge und Produkte noch in drei Ansichten zeichnen und hatten keine Ahnung, wie das Endergebnis dann wirklich aussehen würde. Die Modellbauer haben uns dann oft schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Wie schön wäre es gewesen, das Modell vorher schon im Entwurf drehen und wenden zu können.

Mit den Programmen heute geht das alles, die Produkte sehen schon in dieser Phase absolut realistisch aus. Und man kann sie mit dem 3-D-Drucker auch in einem frühen Stadium des Prozesses ausdrucken, um zu erfahren, wie sie sich anfühlen und welche Dimensionalität sie haben. Die Prozesse haben sich so unglaublich beschleunigt. Die Gefahr besteht, dass man deswegen Produkte nicht mehr richtig reifen lässt, sich zu schnell zufriedengibt, weil sie ja schon gut wirken. Aber da kommen dann wieder unsere Werte ins Spiel, die von uns verlangen, auch das kleinste Detail auf dessen Funktionalität zu prüfen und auch infrage zu stellen.

Ist man bei so vielen Möglichkeiten nicht verführt, immer mehr Produktgruppen einzuführen oder die vorhandenen zu erweitern?

HEILER: Die Versuchung ist auf jeden Fall da. Aber wir sind eher den umgekehrten Weg gegangen und haben unsere Produktgruppen gestrafft und uns auf eine begrenzte Anzahl an Kernprodukten fokussiert. Die Digitalisierung verändert nicht nur die Herstellung von Produkten, sondern auch deren Verkauf.
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"Lange wurde gesagt, dass man Luxusartikel nicht online verkaufen kann."

BECKER: Das ist heutzutage nicht mehr der Fall. Gemessen am Gesamtumsatz steigt unser Online-Anteil erfreulicherweise kontinuierlich an. Diese Entwicklung war bereits vor der Pandemie zu beobachten, was uns natürlich besonders freut. Zudem bietet die Digitalisierung unseren Kunden heute zahlreiche Möglichkeiten. Sie können sich sehr detailliert und schon vor dem Kauf über die Produkte informieren, sie können sie teilweise auch selbst konfigurieren, sie können Preise vergleichen. Gerade die digitalen Social-Media-Kanäle bieten Chancen, Produkte direkt in der Lebenswelt der Kunden zu präsentieren und sie sehr emotional zu kommunizieren. Dadurch entstehen für uns ganz eigene Herausforderungen – wir verstehen das aber als große Chance.
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Wie macht sich das bemerkbar?

BECKER: Wir erreichen mehr Kunden, müssen aber zeitgleich noch individueller auf sie eingehen. Auf unsere Stores werden wir aber dennoch nicht verzichten. Aus unserer Sicht ersetzen digitale Kanäle den stationären Handel nicht – vielmehr bietet beides sinnvoll kombiniert ein ideales Angebot für unsere Kunden weltweit.

Warum?

Weil Kunden, die zum Beispiel eine hochpreisige Lederjacke kaufen möchten, auch wissen wollen, wie sie sich anfühlt und ob sie ihnen steht. Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben, unsere Produkte mit allen Sinnen erleben zu können. E-Commerce und stationärer Handel laufen bei uns also verzahnt. In unseren Offline-Retail Stores schaffen wir ein Markenerlebnis. Dort werden unsere Kunden hervorragend beraten und können Produkte ausprobieren.
Auf welchem Kanal sie dann ihre Uhr, Jacke oder Sonnenbrille kaufen, bleibt ihnen überlassen. Wir bieten unseren Kunden verschiedene Touchpoints und sie entscheiden, über welchen Kanal sie mit der Marke in Kontakt treten.
Das steht im Mittelpunkt. Die omnikanale Ausrichtung des Unternehmens ist uns sehr wichtig. Wir konzentrieren uns zukünftig noch stärker darauf, da wir die unterschiedlichen Kanäle optimal verbinden möchten, um den Kunden ein durchgängiges Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Es soll »seamless« sein.
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Neben der Digitalisierung ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema, heute und in der Zukunft. Wie sieht in diesem Bereich das Konzept von Porsche Design aus?

HEILER: Unsere Produkte sind im Kern nachhaltig, weil sie eine anhaltende Lebensdauer haben und von unseren Kunden häufig sehr lange verwendet werden. Hier spielt das zeitlose Design eine entscheidende Rolle. Sie sind keine Wegwerfprodukte. Durch Materialien wie Titan, Aluminium, Edelstahl und hochwertiges Leder sind sie zugleich auch beständig. Im Modebereich achten wir zunehmend darauf, dass das Material recycelbar ist oder aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.

BECKER: Wir arbeiten auch kontinuierlich daran, unsere Logistikprozesse noch weiter zu optimieren. Zum einen, wie man schon vorab berechnen kann, wie groß eine Lieferung sein und wie viel Platz sie einnehmen wird, um das Volumen zu reduzieren und die Transportkapazität optimal ausnutzen zu können und damit den C02-Ausstoß zu reduzieren. Und zum anderen möchten wir in Zukunft nicht mehr die Standardverpackungen im E-Commerce verwenden, sondern solche, die genau auf die Lieferung abgestimmt sind. So entsteht weniger Verpackungsmüll.
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Welche neuartigen Porsche Design Produkte, die es bisher nicht gab, werden in diesen Kartons geliefert werden?

HEILER: Im Bereich Consumer Electronics und Gadgets werden sicherlich einige Neuerungen hinzukommen. Daran ist vor allem unsere jüngere Zielgruppe interessiert.

BECKER: Bei Consumer Electronics ist die Entwicklung natürlich anders gelagert als etwa bei Uhren. Bei jüngeren Zielgruppen sind unsere Smartphones sehr beliebt, und wir wissen von unseren Kunden, dass sie diese deutlich länger behalten als der Durchschnitt. Das freut uns sehr, da wir den Anspruch an uns haben, mit unseren Produkten zum Lebensbegleiter der Kunden zu werden. Sehr interessant in diesem Zusammenhang sind für uns auch rein digitale Produkte, etwa Apps.

Wo könnte Porsche Design sonst noch
zum Lebensbegleiter werden?

BECKER: Ich denke, das Thema Wohnen ist für uns sehr attraktiv. Mit unserem reduzierten und funktionalen Design können wir in diesem Bereich sicher einige Menschen erreichen. Wenn wir das dann mit digitalen Produkten verbinden, ist das Porsche Design Smart Home nicht mehr weit. Durch unseren Porsche Design Tower in Miami haben wir auf diesem Gebiet auch schon Erfahrung. Wir gehen allerdings im Bereich Branded Real Estate sehr behutsam vor, da die Herausforderungen und Risiken bei derartigen Projekten nicht zu verachten sind. Wir sind bei der Auswahl unserer Partner sehr selektiv und prüfen genau, wer und was unseren Ansprüchen und unserer Philosophie entspricht. Das gilt auch für eines unserer nächsten Projekte.
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Wir haben im letzten Jahr eine strategische Partnerschaft mit Steigenberger Hotels & Resorts bekannt gegeben mit der Zielsetzung, in den kommenden Jahren eine gemeinsame Hotelmarke aufzubauen. Die »Steigenberger Porsche Design Hotels« sollen in ausgewählten internationalen Metropolen entstehen. Positioniert ist das einzigartige Hotelkonzept im Luxury-Lifestyle-Segment.
Wir wissen, dass unsere Kunden sehr gerne verreisen, und auf diesen Reisen werden wir sie in Zukunft begleiten. Zu den Porsche Design Erlebnissen wird
also dieses dazukommen.

Wo auf der Welt wissen die Menschen noch zu wenig von diesen Erlebnissen?

BECKER: Ganz klar in Asien, und dort vor allem in China. Wir arbeiten gerade daran, unsere Marke dort zugänglicher und bekannter zu machen.

Und wie macht man das?

BECKER: Indem man die Anforderungen des Marktes berücksichtigt. Chinesische Kunden präferieren teilweise ein etwas prägnanteres und offensiveres Branding und haben andere Farbpräferenzen. Zum Beispiel bieten wir in China zusätzlich zu der klassischen schwarzen Variante unseres Smartphones ein rotes Modell an, das auch nur dort erhältlich ist. Grundsätzlich sind unsere Produkte weltweit identisch, trotzdem müssen wir uns Gedanken
machen, wie wir sie an bestimmte Gegebenheiten anpassen. Eine Uhr mit einem Durchmesser von 42 Millimetern, wie sie in Europa und den USA beliebt ist, trifft etwa oftmals den Geschmack vieler Chinesen nicht, sie empfinden sie als zu groß. Manche Brillenformen sind dort zu breit oder zu schmal.
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Aber mit solchen Anpassungen verletzen wir keinesfalls die
Kernwerte unsere Designsprache.

Sprechen wir noch einmal über Ihren Designansatz. Auffällig ist, dass es für Porsche Design kaum eine Produktkategorie gibt, die Sie nicht bedienen können. Sie haben schon in Auftragsarbeiten Learjets, Jachten, Hochhäuser, Waschmaschinen …

HEILER: Sogar Dachziegel! … also sehr viele Produkte entworfen.

Wie gelingt es Ihnen trotzdem, wiedererkennbar zu bleiben?

HEILER: In diesen Fällen arbeiten wir mit Auftraggebern zusammen, etwa bei den Dachziegeln mit der Firma Wienerberger aus Österreich oder mit Panasonic, für die wir eine innovative Waschmaschine entwickelt haben. Das Designkonzept entsteht immer bei uns in Zell am See, wo wir uns intensiv mit den jeweiligen Produkten und deren Anforderungen beschäftigen. Im Designansatz folgen wir immer unserer Prinzipien und Kernwerten. Klare Formen und Linien, Funktionalität, bestes Material, damit die Produkte langlebig sind. Daraus hat sich eine Designphilosophie entwickelt, die man einfach erkennt. Schon während der Konzeptionsphase beziehen wir unsere Partner mit ein, vor allem die Ingenieure. Mit ihnen tauschen wir uns aus, ob das, was wir vorhaben, überhaupt realisierbar ist. Wir fertigen ein realitätsgetreues Modell, der Kunde
prüft dann, ob und wie es umsetzbar ist. Und wir begleiten sie dabei, um sicherzustellen, dass in diesem Prozess das ursprüngliche Design nicht verloren geht. Das ist manchmal Knochenarbeit, weil es schon eine gewisse Rivalität zwischen Design oder Engineering gibt, manchmal passt die Form nicht zur Funktionsweise des Geräts und umgekehrt. Aber wir schaffen es eigentlich immer, dass diese Rivalität sich am Ende auflöst. Wenn man also während des Designprozesses das Engineering nicht vergisst und so tief in die Materie der jeweiligen Felder eintaucht wie wir, dann gibt es keine Limits.
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BECKER: Wir kooperieren mit anderen Unternehmen, wenn wir glauben, dass wir uns gut ergänzen. Diese Partner haben viele Jahrzehnte Erfahrung auf ihrem Gebiet und immenses technisches Know-how; sie wissen, wie man eine Brille herstellt oder einen Sportschuh. Von unserer Seite bringen wir unsere Innovationskraft, unser Engineering Mindset und vor allem unser funktionales Design ein. Letztlich ergänzt sich das sehr gut, und wir können dadurch in unterschiedlichen Kategorien präsent sein. Wie Roland Heiler zuvor betont hat: Für uns gibt es da kaum Grenzen.

Und welches Objekt würden Sie gerne noch entwerfen, was muss unbedingt noch in Ihre Sammlung?

HEILER: Wir würden gerne eine Raumstation designen. Denn da kommt vieles zusammen, wofür Porsche Design steht. Funktion steht an erster Stelle, der Raum ist sehr begrenzt, deswegen muss man smarte Lösungen finden, was uns im Blut liegt.

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CDO

ROLAND HEILER

Roland Heiler wurde 1958 in der Nähe von Göppingen geboren. Nach einer Lehre bei der Porsche AG in Stuttgart studierte er Automobildesign am Royal College of Art in London. Ab 1984 arbeitete er in verschiedenen Funktionen als Designer bei Porsche. Nach eine Zwischenstation bei Audi in Ingolstadt kehrte er im Jahr 2000 zu Porsche zurück, wo er Chefdesigner des Porsche Styling Studio in Huntington Beach wurde. Zwei Jahre später übernahm er dessen Leitung. Seit 2004 ist Heiler Managing Director des Studio F. A. Porsche in Zell am See und seit 2007 Mitglied der Geschäftsführung der Porsche Design Group. Er ist Mitglied der Industrial Designers Society of America und des German Design Council.
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CEO

DR. JAN BECKER

Jan Becker wurde 1970 in Frankfurt geboren. Nach seinem Abitur studierte er Marketing und Internationale Wirtschaftbeziehungen an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Koblenz. Nach Auslandsaufenthalten an der École Supérieure de Commerce in Tours und der Texas A&M University promovierte er 1999 an der WHU. In der Folge arbeitete Becker als Berater bei Homburg & Partner in Koblenz und übernahm nach einer Zwischenstation bei BMW 1999 die Projektleitung Strategische Projekte bei der Porsche AG in Stuttgart. 2002 wurde er dort stellvertretender Abteilungsleiter und Produktmanager Cayenne und 2004 Projektleiter Marketing und Vertrieb der Baureihe Cayenne. 2008 wechselte er zur Porsche Design Group und übernahm dort die Leitung des Product & License Managements. 2014 wurde Becker der Chief Operating Officer der Group und seit 2016 ist er deren Chief Executive Officer.

Porsche 911 Edition 50 Years of Porsche Design

NEFZ: Kraftstoffverbrauch, kombiniert: 10,7–9,9 l/100 km
CO2-Emission, kombiniert: 243–227 g/km
WLTP: Verbrauch, kombiniert: 11,3–10,8 l/100 km
CO2-Emission, kombiniert (WLTP): 257–245 g/km

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“  (https://www.dat.de/leitfaden/LeitfadenCO2.pdf) entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei DAT  (Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern) unentgeltlich erhältlich ist.